ea and ea

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heart-beats-always-not-forever-but-within-everyone-all-the-time-but-just-the-time-that-everyone-has-it-is-there-it-is-yours-and-it`s-working-for-you

sharing heartbeats in a book with faces and no heart is hard to tell, if someone gets the heart in it`s meaning and not just a visual impression of the meaning, unless you may understand a gesture.

Wenn Buchstaben passen, sich im Ausdruck schmeicheln und doch schüchtern im Hintergrund slightly aufblitzen, dann retten sie Sprache, dann retten sie mich im Facebook-Ausdruck. Retten mich im nackten Grinsen der Zähne dieser Welt. Warum Zähne zeigen, wenn es doch Buchstaben gibt, die unsere Existenz tausendmal erfassen, ohne Zähne zeigen zu müssen. Ist es denn so schwer ein schönes, friedliches Wort zu schreiben, anstatt sein Angesicht zu verhökern in den Angesichtern der Mitmenschen. Der Mitmenschen, die Bildschirme besitzen, um wiederum Abbilder der Realität zu entziehen, sie selbst zu filtern, vielleicht verändern, unbedingt anpassen, doch niemals berühren? Niemals anfassen und spüren, der Spur des andren folgen mit Gefühl verstehen, dass es Jemand ist, der anders ist, als sein Bild. Der sein Bild verändert, weil er anders sein will und doch das anders sein verfehlt im Gleichnis der Gesichter? Weil er alles anders macht, wie alle anderen und alle wollen klein geschrieben werden, wie der Text, der das nicht darf, denn verstecken, kann er sich nicht. Er kann sich nicht hinter seinem Antlitz verstecken, denn er ist sein Antlitz. Was im wörtlichen Gebrauch auch nur eine Fassade meint. Denn die Fassade lässt sich gut beschreiben, ohne die Schmach der Eigenheit anzupassen, sie lässt sie stehn und steht und steht. Wörter helfen den Gesichtern sich zu sehen. Gegenseitig, wenn wir uns dann anschauen, dann ist es wieder ein Blick, der mich trifft und atmen lässt, der mein Herz berührt und meine Existenz beschreibt.

sunrise in my head

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Berlin sunrise on my mind.
Berlin sunrise in my head, on my tongue.
Was ich wirklich will, kann ich nicht wollen, weil ich es nicht weiss. Es wird mir präsentiert in allen Farben dieser Wirklichkeit, es wird mir erklärt und dennoch steh ich ratlos neben mir. Es bleibt die Erfahrung der Unvollkommenheit des Moments, der die Sonne über Berlin so unerreichbar macht. Der ein Gefühl in mir weckt. Ein Gefühl, das knapp erreichbar bleibt, doch unumschrieben. Ich steuere an, was ich will, ich setze an es zu definieren und es zerfliesst in meinen Gedanken.
In der Zeit hätte ich es schon sagen können, wollen können, doch der Moment, bleibt einer und verstreicht. Streicht an meiner Wange vorbei und wartet in der Zeitleiste meines Daseins.
Was ich wirklich will, spielt keine Rolle, denn es verändert sich, ich widerspreche mir, denn es verändert mich.
Es spielt natürlich die Hauptrolle der unsinnigen Entscheidungen, die zu Ereignissen führen und mich wieder zurück an den Punkt. An den Punkt, der keiner ist, sondern mich auffrisst und ausspuckt, nur um mir zu zeigen, dass ich diesen Punkt nicht erreichen wollte.
Alles, was ich nicht sage, will ich. Das Geheimnis der Wünsche liegt im Schweigen, liegt im Raum, der einfach nur ist. Wie ich. Ich bin und werde vielleicht sein, wenn ich es will, für den Moment. Schwups, schon wieder war ich.
Der Sonnenaufgang in meinem Willen ist wie Berlin- schäbig chic und voller Stimmen. Ich hör die Eine raus und werde gehen und bleib nicht stehen. Ich wandere zu meinem Willen und das ganz frei. Bin ich da, dann werd ich`s wissen, denn ich kann sein, so wie ich bin und ich weiss, so will ich sein.
So folgt ein Gedanke dem nächsten und trägt mich über die Dächer einer Stadt, unvollkommen, doch im Erwachen- ein neuer Tag, ein neues (er-)leben.

Wie ist man?

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Eine Fliege umschwirrt recht träge meinen Kopf und ich erkenne: sie ist irgendwie aus einer Art Fliegen-Zombie-Modus halb erwacht und wollte irgendetwas vage wärmendes umschwirren.

Wäre es menschlich Korrekt diese Fliege zu verscheuchen, ja gar sie auszumerzen, um Ruhe zu haben?

So viele Taten spicken meinen Tag, die menschlich motiviert sind. Irgendwie der Drang etwas für die Welt zu tun.

Ich kicke die Fliege mit meinem Handrücken aus meinem Gesichtsfeld und sie trullert verzweifelte Loopings. Ich kann nur den Moment sehen: die Fliege, die da ist und mich tierisch(insektitiös?) nervt . Oft will ich nur den Moment geniessen und alle restlichen Aufnahmen verschieben, verschieben in mein Unterbewusstsein, welches scheinbar unendliche Kapazität besitzt. Ich übersehe bewusst- unterbewusst mein Gefühl. Doch da um die Ecke wartet dieser Moment, der sich nicht vom Gefühl trennbar anfühlt. Der Moment hinterlässt Spuren in meiner Gefühlswelt.

Ich folge endlich der Spur, der goldenen, wie einst der Steppenwolf.

Trabe und trabe durch meine Gefühlswelt und vereine sie mit meinem Sein.

Da der Auslöser etwas anderes als ich bin (sein muss, da Ursache und Ursprung irgendwo eine schmerzliche Trennung erfahren, wie Kind und Mutter bei der Geburt), ich dies im trüben Tümpel der Selbstreflexion erahne, wurde die goldene Spur nicht von mir erfunden.

Sondern von 1000 menschlichen Existenzen vor mir, die auch erahnten: manchmal muss man lange auf die Frage warten, obwohl die Antwort schon längst geschrieben steht.

Katzentanz ist doch kein Jammer

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Es gibt nichts zu sagen, wenn das Schnurren aufhört und irgendwo der Tanz beginnt. Wenn wir uns nicht finden und doch um einander kreisen. Sind die Augen wach und begleiten mich, geleiten mich durch alle Schritte, die ich gehe und so sehe..- ich erst jetzt, um wen ich kreise und wer mit mir. 
Doch wird dies alles relativ, denn nichts kann ich jäh ganz sehen. Mein optisches Fassungsvermögen wird gesprengt und wie Bombensplitter, zerfetzt es mir die heile Welt. Wühlt mich auf und lullt mich ein. Ich atme ein, ich atme aus.
Meine Zunge meldet sich zu Wort und will dem Tanz nun Beine machen. Lass es krachen, lass es machen.
Ich atme ein und atme aus.
Es ist kein Schnurren und auch kein Atmen, kein Wort oder die Bewegung, das, was zählt im Tanz, ist der Rhythmus unserer Herzen.
Das Ohr vernimmt die leisen Pfoten, die den gleichen Rhythmus tragen und sich wagen, in meinen Tanz mit ein zu fallen.
Will ich dies zusammenfassen, so komme ich zu dem Gedanken: Katzentanz bringt mich ins Wanken, doch folge ich dem Gedanken, dann blick ich auf und atme ein.

Verbindungen

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sind nicht immer Beziehungen. Am Ende des Tages, wenn ich so langsam die Verbindung zu meiner gewohnten Umwelt verliere, eben ins Ende des Tages drifte, fallen mir Dinge auf, die sonst im Schatten blieben. Das mit dem Schatten wird ja auch gern in Verbindung gebracht mit dem Ende des Tages. Angenommen mein Zustand war auch diffus über den Tag- also durch Schlafmangel gedämpft- dann wird von Stunde zu Stunde klarer, was sonst so unklar:
Meine Verbindung zu unserer Realität.
Ich kann ihre Schwachstellen deutlicher spüren, merke, wie mir mein roter Faden entgleitet. Die Verbindung zu meinem Körper wird deutlicher, wird wichtiger, als die Umgebung, in der sich dieser Körper befindet. Wie fühle ich mich, wie ist das, will ich es ändern? Egal wie die Frage gestellt wird: antworten kann nur ich. Eine sichere Verbindung zu mir selbst, wenn die Realität schwindet.

Mördermittel (Tanzen)

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Es folgt eine Abhandlung:
Menschen kennen sich, glauben sich zu kennen und tanzen. Sich zusammen bewegen und zu glauben ich würde euch kennen. Wie Katzen, die sich sonst nur auf der Straße treffen und plötzlich im gleichen Wohnzimmer sitzen. Tja, was macht man dann? Erst mal anfauchen? Einfach mal hinhören geht auch.
Egal wohin, dir läuft immer eine Katze hinterher.
Die Abhandlung geht weiter, auch wenn sie keiner wahrnehmen will. Man muss es nur wollen, dann kann man auch tanzen.
Mit fremden Katern.